#17: 34 Punkte Reformpaket und warum Demokratie Vertrauen braucht

Shownotes

„Vertrauen ist eine der wichtigsten Ressourcen, die wir in unserer Gesellschaft haben.“ Diese Haltung zieht sich wie ein roter Faden durch die Arbeit der SPD-Bundestagsabgeordneten Kathrin Michel. In ihrem Podcast ordnet die Brückenbauerin aktuelle politische Entwicklungen ein und gibt Einblicke hinter die Kulissen des parlamentarischen Betriebs.

Für die neue Episode treffen sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Kathrin Michel und Moderatorin Birgit Eschbach in Berlin. Und das in einer politisch hochspannenden Woche: Nur wenige Stunden vor dem Gespräch hat sich die Regierungskoalition auf ihr umfangreiches Reformpaket mit 34 Punkten verständigt – von Bürokratieabbau über Planungsbeschleunigung bis hin zu Reformen im Arbeitsmarktbereich.

Die beiden sprechen über den Zustand der Debatten- und Diskussionskultur in Deutschland, die Bedeutung von persönlichen Begegnungen und die Auswirkungen auf die Demokratie.

In dieser Folge geht es um:

  • die aktuellen Entscheidungen in der Regierungskoalition
  • die Inhalte und Chancen des Reformpakets
  • Bürokratieabbau und die Entlastung insbesondere der Kommunen
  • die Debatte um die Krankschreibung am ersten Krankheitstag
  • politische Kultur

Ein Gespräch über politische Verantwortung, Vertrauen, Reformen und die Frage, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt gelingen kann – gerade in herausfordernden Zeiten.

Wer Kathrin Michel seine persönlichen Fragen rund um den Politikbetrieb stellen möchte oder Themenwünsche für die nächsten Folgen hat, kann diese gerne schriftlich an das MdB-Büro schicken. E-Mail: kathrin.michel.wk@bundestag.de

Podcast von Kathrin Michel, SPD-Bundestagsabgeordnete, Ordentliches Mitglied im HaushaltsauschussWahlkreis Bautzen I und Görlitz, Co-Vorsitzende der SPD Sachsen

https://www.michel-kathrin.de/ https://www.facebook.com/KathrinMichelSPD/ https://twitter.com/Kthrn_Mchl_SPD https://www.instagram.com/kthrn_mchl_spd/

Moderation: Birgit Eschbach https://www.linkedin.com/in/studiovenezia?originalSubdomain=de

Dieser Podcast ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company: https://www.studiovenezia.de/

Transkript anzeigen

00:00:04: Die Politik gibt es nicht, sagt SPD-Bundestagsabgeordnete Katrin Michel.

00:00:08: Bei ihr geht's immer um Menschen und Brücken!

00:00:11: Ihr Mandat versteht sie daher als Auftrag zum Brückenbauen – von ihrem Wahlkreis und Wohnort in Bautzen nach Berlin und zurück.

00:00:18: Und das ist der Podcast die Brückenbauerin

00:00:33: zusammen an einem Tisch sitzen.

00:00:35: An einem Tisch setzen?

00:00:36: Das haben wir schon privat gemacht.

00:00:38: Ja, aber nicht

00:00:38: für eine Aufnahme!

00:00:39: Keine

00:00:40: Podcastaufnahme.

00:00:41: Genau.

00:00:42: Ich glaube das wird die Zukunft.

00:00:43: Wir haben ja in den vergangenen Jahren seit der Gründung viel virtuelle aufgenommen.

00:00:49: du hast keine Reisekosten man kann von überall aufnehmen Aber es gibt doch jetzt viel mehr merke ich auch in der Podcast-Szene dass Bedürfnis danach sich gegenüberzusetzen in die Augen zu schauen und zu reden.

00:01:02: Deswegen bin ich mega froh, dass das jetzt hier geklappt hat.

00:01:05: Dass in dieser besonderen Woche und nach diesen besonderen Monaten die wir haben, dass ich hier vorbeikommen durfte.

00:01:13: Ja super!

00:01:15: Kathrin, wir haben lange nicht gesprochen.

00:01:16: wie geht's dir?

00:01:18: Du hast recht Wir haben lange posiert Und die Frage nach Wie geht es dir?

00:01:25: Das ist unheimlich anstrengend.

00:01:27: Das habe ich zwar schon immer gesagt Aber Es wird irgendwie immer noch mehr Und wir sind so eingebunden, wenn man sie in den Amt ernst nimmt.

00:01:37: Dass es schon auch an die eigene Substanz geht.

00:01:41: Also dass ich auch ganz genau überlegen muss.

00:01:45: wie schaffe ich mir wirklich ganz gezielt?

00:01:48: Ich nenne es immer meine Energieinseln.

00:01:50: Ja ja

00:01:51: weil sonst sagt der Körper

00:01:54: Feierabend

00:01:55: richtig und das ist jetzt keine einzelne Meinung.

00:01:58: Ich bin ja im Gespräch mit vielen Kolleginnen und Kollegen.

00:02:03: Das wird mir von so vielen wieder gespiegelt.

00:02:06: hinzukommt, die Situation, dass man glaubt Politikerinnen sind nur noch freiwild?

00:02:13: Ja

00:02:14: also die Art und Weise wie man mit uns umgeht, wie man uns anspricht und das nicht nur was über E-Mail kommt oder in den sozialen Medien passiert sondern auch persönlich.

00:02:27: Da merkt man schon da hat sich echt was geändert.

00:02:33: Gut, dass du das jetzt sofort ansprichst!

00:02:35: Das ist ja deine zweite Legislaturperiode in der Du hier bist und wir haben ja in der ersten Stunde schon so Witzen gemacht ne?

00:02:42: Täglich grüßt das Murmeltier wenn wir wussten hier vor der Sommerpause geht's nochmal darum Sachen zu verabschieden fertigzumachen.

00:02:50: und aber du sagst jetzt gerade es ist echt rauer geworden und das was ihr euch bieten lassen müsst ist irgendwie macht kein... Das ist einfach nicht schön, wie wir generell mit unseren Politikern umgehen.

00:03:02: Friedrich Merz hat sich dazu ja geäußert und da wurde er dann auch so lustig gemacht.

00:03:08: Er hat das ganz besonders ... Er hat gesagt noch nie, hat es einer so schwer gehabt als ich.

00:03:12: Das war nur explizit auf Social Media gemünzt.

00:03:15: dieser Satz Weißt du, Helmut Schmidt damals die Entscheidung mit Schleier als Beispiel.

00:03:21: Also es waren natürlich andere Sachen aber er bezog das auch Social Media und für ihn war das natürlich jetzt auch neu.

00:03:27: Das ist ja zuletzt im Bundestag war, gab's das alles noch nicht?

00:03:33: Und ich finde dass wirklich bemerkenswert was wir unseren Politikern egal ob im Bundestage oder auf den kommunalen Ebenen, was wir denen dazu muten, dass sich da mal keiner von denen, die das so raushauen, Ihre Sessel voll vorzunehmend, Entschuldigung.

00:03:49: Die dann sich das Trauen euch da so anzugreifen, dass sie es nicht mehr überlegen, wer hat eigentlich noch Bock das zu machen?

00:03:55: Ja,

00:03:56: das ist tatsächlich so, dass wir immer mehr hören, dass Menschen sagen in die Position will ich mich gar nicht mehr begeben.

00:04:05: Aber weißt du Birgit was mir eigentlich noch viel mehr aufstößt als das?

00:04:12: jemand kriegt mal Gegenwind weil er was sagt Das ist so diese breite Masse, die dann aufspringt und diese Empörungskultur.

00:04:22: Wo ich immer denke du hast es jetzt beschrieben das hat ja doch gar nicht so gemeint.

00:04:27: Sicherlich als Bundeskanzler muss man da sind wir uns einig.

00:04:32: Muss man nicht nur vorsichtig mit seinem Wort sein sondern auch ganz genau aufpassen.

00:04:39: Und trotzdem sind wir hier alles Menschen.

00:04:43: Das finde ich das Wichtige, dass man das auch mal zugesteht.

00:04:46: Ja

00:04:46: und es steht nirgendwo geschrieben, dass sich in dem Moment wo ich ein Mandat annäme frei wird bin.

00:04:53: also wir haben das ja jetzt mit der Diskussion um den Paragraph hundred ochten achtzig die spezielle Beleidigung von Politikerinnen, ne?

00:05:02: Dass viele sagen es braucht's nicht mehr und so weiter.

00:05:05: warum?

00:05:05: das wird missbraucht?

00:05:07: Man kann alles missbrauchen aber Ich finde einfach Es gehört sich nicht Und mir kann jeder in einer anständigen Art und Weise gegenübertreten.

00:05:18: Und kann sagen, das gefällt mir nicht!

00:05:21: Das hätte ich gerne anders.

00:05:22: Wieso haben sie das so gemacht?

00:05:24: Aber wenn dann schon die Schreiben beginnen... Also man wird ja permanent geduzt.

00:05:29: Dann habt ihr blöden Idioten noch alle Latten am Zaunen.

00:05:35: Das sind keine Einzelfälle.

00:05:38: Wo ich immer denke ...

00:05:42: Wenn du sagst, es ist kein Einzelfall und du sagste sowohl per E-Mail als auch auf Social Media kannst du sagen jetzt mal nur im Vergleich zu den vorherigen.

00:05:52: zur vorherigen Legislaturperiode.

00:05:54: Als du angefangen hast, als du frisch drin warst, kannst du das quantifizieren?

00:05:58: Kannst du mal sagen wie oft ihr das begegnet oder ob es dir nur bei bestimmten Themen begegnete?

00:06:03: und da begegnets ja nur wenn du zu Hause bist in deinem Wahlkreis und du hast hier deine Ruhe.

00:06:07: Wie ist das?

00:06:08: Es war tatsächlich am Anfang eher themenspezifisch.

00:06:13: jetzt habe ich den Eindruck egal was ist so drauf gehauen?

00:06:18: Ja, das ist auch mein Eindruck.

00:06:19: Und es ist auch der Eindruck dass und das jetzt auch noch mal zu den vielleicht wir hatten jetzt auch nach die das unglückliche Ausscheiden unserer Fußball Nationalmannschaft, wo Friedrich Merz nach dem Post losgelassen hat.

00:06:32: So der war möglicherweise nicht von ihm das war vorgefertigt das war unglücklich.

00:06:36: aber was soll man denn machen?

00:06:37: Soll man entweder man lässt es von anderen schreiben und ist alles glatt gebügelt dann machst du es verkehrt bist du ehrlich und authentisch und sagst auch mal dass dich irgendwas aufregt zeigst dich als Mensch darf man's nicht machen.

00:06:48: bin jetzt weiter davon entfernt den Verteidigen zu wollen für das?

00:06:50: weil?

00:06:50: ich denke immer okay Dafür gibt es Profis, dafür gibt es Politikberater.

00:06:53: Kommunikationsberater gibt schon Sachen die dürfen einem nicht passieren.

00:06:57: aber ich habe viel größere Liebe dafür dass ich meinen Menschen erlebe der Fehler macht als das nicht der Fall ist.

00:07:06: und wirklich... Ich bin in großer Sorge.

00:07:11: man wird ja nicht als Bundestagsabgeordneter geboren sondern in der Regel geht der Weg über die Kommunalpolitik.

00:07:17: Ja?

00:07:18: Das kann sein!

00:07:18: Das muss nicht sein.

00:07:21: Bei manchen ist das so, wir haben auch hier einige in unserer Fraktion die vorher sogar Bürgermeister waren oder so.

00:07:28: Aber ja tatsächlich es ist einfach teilweise zu viel.

00:07:33: ne?

00:07:35: Wie ist das wenn du dann... Es gab ja auch Politiker, die haben gesagt jetzt rufe ich da mal an.

00:07:39: Das lasse ich mir immer die Telefonnummer geben und melde mich da mal und sag mal hier ist.

00:07:43: Also wir machen das tatsächlich alles, was schriftlich kommt.

00:07:46: Das habe ich aber schon von Anfang an gemacht.

00:07:50: Wenn Bürgerbriefe bei mir ankamen aus dem Wahlkreis und auch wenn die manchmal in so nicht ganz so netter Form geschrieben waren immer das persönliche Gespräch angeboten.

00:08:00: also Ich hab ja in den Wahlkreisen immer meine Sprechtage sozusagen Und das ist angenommen worden?

00:08:09: Das wird nach wie vor angenommen.

00:08:11: Aber was ich jetzt bemerke, dass gerade die, die einen mit riesen Pamphletten, sag' ich mal so überschütten, die nehmen die Angebote nicht an und sagen, na ist mir doch egal... Also es ist nicht ehrlich gemeint!

00:08:27: Sie wollen nicht wirklich etwas klarstellen.

00:08:29: oder letztens habe ich eine Situation gehabt da hatte jemand die Ministerin angesprochen angeschrieben, also Bärbel-Bars.

00:08:37: Und da wurde natürlich dann auch geguckt aus welchem Wahlkreis kommen die und dann wurde das zu mir umgeleitet.

00:08:43: wir haben auch geantwortet und da haben wir denn zurückgeschrieben bekommen.

00:08:47: naja

00:08:47: war ja klar man will den Chef sprechen und dann wird man vom Fördner abge... abgeholft hat.

00:08:55: Also Wahnsinn!

00:08:57: Ja ich sag mal so der Prozentsatz der Menschen die gar kein Dialog mehr wollen der nimmt zu Der nimmt mich zu.

00:09:07: Und ich sag mal so im Wahlkreis, überall wo ich bin, bin ich quasi als Politiker unterwegs egal in welcher Rolle ich bin also ob ich Taxi fahre oder was auch immer.

00:09:22: irgendwann kommt die Sprache drauf und dann spreche ich mit den Menschen und das nehmen viele dankend an weil sie...und da sind wir wieder beim persönlichen gegenüber weil sie den Menschen dann sehen.

00:09:38: Jetzt hast du eine, wie sage ich das jetzt?

00:09:43: Wie formuliere ich jetzt das vorsichtig Katrin?

00:09:45: Wir sind ja ungefähr ein Alter und du hast eine möglicherweise eine Autorität die du auch ausstrahlst oder auch eine Souveränität sagen.

00:09:54: was lasst es mich so sagen wenn du in so einem Taxi steigst oder wenn du auch nach einer Veranstaltung vielleicht um zwanzig Uhr im Dunkeln da irgendwo rausgehst und gehst zum Parkhaus?

00:10:04: Wenn ich mir jetzt aber deine Kolleginnen vorstelle, und da sind junge Frauen, zwanzig, dreißig Jahre alt.

00:10:09: Die haben kleine Kinder zu Hause.

00:10:12: Und die gehen um zweiundzwanzig Uhr nach einer Wahlkampfveranstaltung aus dem Lokal raus und müssen zu ihrem Autonitivgarage.

00:10:21: Ich möchte nicht wissen was sie für Ängste haben?

00:10:23: Was die Männer für Ägste haben um ihre Frauen ... Sie tritt wahrscheinlich auch nicht nur Frauen!

00:10:27: Ich weiß, ob das viele Männer mittlerweile Angst haben auf der Straße zu gehen.

00:10:31: Ja kann ich dir ganz klar beantworten Wir gehen niemals mehr irgendwo alleine hin.

00:10:37: Das geht gar nicht, das geht gar nichts!

00:10:39: Du kannst zu keiner öffentlichen Veranstaltung ohne Support hingehen?

00:10:45: Das ist so.

00:10:46: Das gehört zur Wahrheit auch dazu.

00:10:49: Das ist nicht immer nötig aber für die Situationen, die du geschildert hast, die sind undenkbar.

00:10:56: Und deshalb ist es auch schwierig amte halt die öffentliche Verkehrsmittel oder in der Nacht zu benutzen.

00:11:05: Das ist schon eine Herausforderung.

00:11:08: Ja

00:11:10: und trotzdem haben wir heute etwas zu feiern, denn das hatten wir gar nicht vor.

00:11:15: aber es ist so... Wir haben uns verabredet für heute, nicht ahnend dass keine vierundzwanzig Stunden vorher das große Reformpaket mit vierunddreißig Punkten durchgegangen ist.

00:11:28: Da hatte die Presse ja auch geongt dort, das wollte jetzt noch ein paar Tage dauern.

00:11:31: und zack er habt euch geeinigt, ihr habt da etwas vorgelegt.

00:11:35: ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen wissen dass wir uns heute sehen dabei rein zu gucken mit den Punkte anzukommen.

00:11:41: Konz nicht glauben, ich bin total begeistert.

00:11:46: Ich hätte wirklich im Leben nicht damit gerechnet, ich möchte einen Punkt oder zwei Punkte rauspicken dass ihr den Bürokratieabbau soweit vorangetrieben habt das ihr gesagt habt.

00:11:57: wenn ich jetzt irgendwelche Anträge habe zum Beispiel, zum Bauern.

00:11:59: Wenn das sich nach vier Monaten genehmigt wird dann ist der automatisch gilt er als bewilligt.

00:12:04: und eine zweite Geschichte dass das Berichts- und Dokumentationswesen abgeschafft wird.

00:12:09: es muss auf länderebene noch auch dann natürlich adaptiert werden ja

00:12:12: und es ist natürlich die.

00:12:13: also mich hat es auch total geflasht weil das war mein punkt wenn ich immer durch die Gegend getingelt bin.

00:12:20: und da hab ich mal gesagt wissen sie wenn ich Bundeskanzlerin wäre das würde ich machen Endlich mein Nägel mit Köpfen.

00:12:28: Und ich habe das früher ja in meinem beruflichen Umfeld mal gemacht, da haben wir von heute auf morgen einfach mal dreißig Berichte nicht geliefert und haben gewartet.

00:12:37: wer meldet sich denn jetzt um den Bericht zu haben?

00:12:41: Es war verschwindend gering.

00:12:42: Deshalb ist der richtige Weg.

00:12:45: Da gibt es noch ein paar Einlassungen weil nicht komplett alle weil du musst gucken wo es Gesetze gibt usw.

00:12:50: Aber schon alleine der Punkt finde ich großartig Und ich denke, das wird uns echt was bringen.

00:12:57: Also

00:12:57: Wahnsinn!

00:12:58: Das

00:12:58: ist ein Paradigmenwechsel.

00:12:59: Wahnsinn und es ist so das, was... Ich auch gedacht habe, wir brauchen irgendwo eine Botschaft Wir brauchen eine positive Geschichte.

00:13:09: Es wurde immer gesagt, dass der letzte Sommer in dem was gelingen kann.

00:13:13: Das ist der Kipppunkt der Demokratie.

00:13:15: Ich hab mich damit sehr schwer getan.

00:13:17: Ich glaube du dich auch.

00:13:19: Man kann vieles

00:13:20: herbeireden.

00:13:23: Du hattest Parteitag in Sachsen und hast dich da auch zugeäußert.

00:13:28: Magst du uns das noch mal so ein bisschen zusammenfassen, was deine Einstellung dazu ist?

00:13:31: Dass wir diesen Kipppunkt der Demokratie dieses Entweder jetzt oder nie mehr... Das wird das so beschwören!

00:13:39: Ich habe tatsächlich mal eine ganz andere Rede gehalten als ich sonst immer

00:13:43: halte

00:13:43: Und mir waren zwei Punkte da sehr wichtig.

00:13:46: Das eine war dass ich ja schon ne wirtschaftspolitische Rede gehalten habe.

00:13:53: Aber der große Punkt, um den ich alles rumgebaut habe ist das Vertrauen.

00:13:57: Das wollte ich stark machen also weil ich glaube es ist ein großes Defizit was wir derzeit haben in unserer Gesellschaft dieses tiefe Misstrauen Entscheidungen gegenüber Politikern gegenüber aber auch in vielen Prozessen.

00:14:14: Also wenn ich zum Beispiel Ich gebe jemand Geld aus meinem Haushaltsbudget Und er muss bis zum letzten Cent alles nachweisen.

00:14:24: Ich muss das mit Völkerschaden von Menschen kontrollieren, damit ich auch sehe, dass der ja alles richtig ausgegeben ist.

00:14:30: Also dieses Warum vertrauen wir nicht einfach?

00:14:32: Wir sagen wer erwischt wird, der kriegt drakonische Strafen.

00:14:37: Ja,

00:14:38: aber da müssen wir hinkommen und ich glaube schon, also das Vertrauen wirklich ... Das ist ein Riesendefizit in unserer Gesellschaft!

00:14:50: Und das fordern wir auch, um jetzt nochmal wieder auf die kommunale Ebene zu kommen.

00:14:53: Das fordern ja auch die Bürgermeister ein.

00:14:57: Es gab eine Demo.

00:14:58: Die sind nicht auf die Straße gegangen, Bürgemeister und Landräte.

00:15:03: also ich fand das großartig!

00:15:07: Aber die fordern das ein, dass sie sagen...

00:15:09: Ohne dass ich abschweife.

00:15:11: Wir haben natürlich auch aktuell eine Gesellschaft, die tiefspopolistisch geworden ist.

00:15:16: Also ich sage mal so reden macht frei oder ich schreibe einen Brief.

00:15:19: dann die Brandbriefe waren ja mal.

00:15:21: jetzt demonstrieren alle.

00:15:24: Das ist natürlich eine Schutzfunktion noch für die Kommunalos.

00:15:27: Dass die sagen Ich habe auch etwas gemacht, ihren Bürgerinnen und Bürgern gegenüber.

00:15:32: Zeigt aber auch wieder dieses Misstrauen oder diese, dass sie gar nicht mehr in der Lage sind zu handeln.

00:15:37: Genau!

00:15:38: Dann gibt ihnen doch das Geld in die Hand... Und

00:15:41: exakt!

00:15:42: Die werden schon wissen was ihr damit machte?

00:15:43: Das ist bei so

00:15:44: vielen Förderprogrammen so.

00:15:46: Das

00:15:46: ist mit einem riesen Aufwand verbunden.

00:15:49: Kleine Kommunen können das gar nicht mehr leisten.

00:15:52: Das heißt, die können an den Geldern gar nichts mehr partizipieren.

00:15:54: Ja,

00:15:54: du musst ja sagen... Hier

00:15:55: gesehen vom eigenen Anteil schaffen wir die Projekte schon gar nicht!

00:16:00: Du musst auch ein wissenschaftliches Team haben, was diese Vordermittellandschaft versteht.

00:16:05: Absolut!

00:16:06: Was den Zugang dazu hat... Da werden dann natürlich Bürgermeister die im Verwaltungsrecht versiert sind.

00:16:13: Die sind aber vorzugt.

00:16:14: Aber auch da wir müssen nochmal wenn ich in Rheinland-Pfalz in Verbandsgemeinden reingucke wo Bürgemeister auch ehrenamtlich sind.

00:16:22: also wie soll das alles gehen?

00:16:23: Das ist Wahnsinn!

00:16:24: Also wir haben noch viel zu tun.

00:16:28: Ich denke, wir sind erste Schritte gegangen.

00:16:31: Ja

00:16:32: genau!

00:16:33: Ich finde es ein großartiger Schritt weil diese Message die geht ja auch jetzt in die Länder zu sagen Jetzt macht ihr auch bitte mit Geht ihr bei den beim Berichtswesen.

00:16:43: also das wird wahrscheinlich noch mal so einen Jahr und eineinhalb Dauen bis dass das alles durch ist?

00:16:48: Hab ich richtig verstanden oder?

00:16:50: Also das ist ja auch immer was was heute auch in der Besuchergruppe war so nach der Devise Ja, ist das jetzt alles beschlossen?

00:17:00: Moment!

00:17:01: Das ist tatsächlich ein Bild was wir derzeitig malen in der Öffentlichkeit.

00:17:06: Was uns Parlamentarierinnen und Parlamentariern anstinkt weil es wird suggeriert Der Koalitionsausschuss hat beschlossen Und dann dürfen wir mal das so machen.

00:17:20: Also man entwertet das Parlament Und die Menschen sind nicht mehr in der Lage, das auseinanderzuhalten.

00:17:27: Also wer entscheidet denn jetzt?

00:17:28: Wer entscheidet

00:17:29: das?

00:17:29: und auch warum gibt es diese erste Lesung?

00:17:31: Zweite Lesung oder was?

00:17:32: Das sind wir ja noch gar nicht!

00:17:35: Eckpunkte bekannt gegeben oder das Kabinett hat was beschlossen.

00:17:39: Ja, dann geht es ins Parlament und dann beginnt unsere Arbeit.

00:17:43: Und wir müssen uns jetzt die ganzen Punkte nicht nur ganz genau anschauen, verifizieren sondern auch überlegen welche Gesetze müssen wir ändern?

00:17:53: Welche Neuen müssten wir auf den Weg bringen?

00:17:56: Das ist für uns ein Riesen-Riesen-Riesenarbeit aber es dauert auch.

00:18:01: Aber dass Was ich merke, das kriegen die Leute nicht mehr auf die Reihe.

00:18:08: Ja es wird dann auch schnell so gesagt... Also einerseits sagt man hier wir möchten jetzt mal wissen wo geht die Reise hin?

00:18:13: Du möchtest dieses Reformpaket sehen und du möchtst dir thirty vier Punkte haben.

00:18:16: Du mößt ihr vor der Sommerpause haben, du mößd ihr vor den entscheidenden Landtagswahlnahmen und und und.

00:18:21: Du möchtest diese Bild haben, dieses Bigpicture dass du sagst okay wie kannst denn jetzt gelingen!

00:18:27: Und dann bist du Aber auch schnell soweit, dass du diesem Chor einstimmst.

00:18:31: denjenigen die sagen ja.

00:18:32: Dass sie das jetzt aufgeschrieben haben heißt ja noch lange nicht, dass es irgendwann auch passiert und dann ist da auch wieder kein Vertrauen da.

00:18:39: Es wird schon gelingen und das haben sich selbst bei jedem Koalitionsvertrag so auch in Verhandlungen, dass man sich da auf etwas committet und sagt so wollen wir die nächsten Jahre arbeiten und so wollt ihr in das zweite Halbjahr gehen

00:18:53: Genau.

00:18:53: Und alles natürlich unter der großen Prämisse kriegen wir das mit einem verfassungsmäßigen Haushalt hin, ne?

00:19:01: Wir beginnen ja.

00:19:02: nächste Woche, bekommen wir sozusagen den Entwurf des Haushalts, siebenundzwanzig vom Bundesfinanz.

00:19:10: Das ist immer jedes

00:19:12: Jahr.

00:19:12: im Sommer hast du dieses Thema.

00:19:15: Ja ich habe schon heute gesagt in einer Runde, ich möchte bitte nicht wie im letzten Jahr statt Urlaub am Meer Urlaub in der Videokonferenz machen und Haushalt verhandeln, aber das ist unser Haushälterleben halt.

00:19:31: Wir führen ja immer so erstes halb Jahr und zweites Halbjahr sind ja mal ein bisschen unterschiedlich.

00:19:36: Aber dann geht es los und da müssen wir alle ganz genau gucken wo müssen wir dran drehen?

00:19:42: Und passt es?

00:19:44: also kriegen wir auch das was wir uns vornehmen wollen nicht nur in diesem Jahr sondern im nächsten und den folgenden vernünftig finanziell abgebildet.

00:19:53: Das ist ja auch die große Herausforderung und das habe ich natürlich auch im Hinterkopf, ne?

00:19:58: Ich hab jetzt gerade gesagt, ich feiere dieses Reformpaket für den Bürokratieabbau der da avisiert wird.

00:20:05: Du bist im Haushalt für Arbeit- und Soziales verantwortlich als dein Steckenpferd.

00:20:10: Das wo du in den letzten Jahren sehr oft sehr tief eingetaucht bist.

00:20:17: Und wahrscheinlich auch immer wieder Sachen neu angefasst hast und wieder neu gedreht hast.

00:20:22: Das stelle ich mir auch sehr anstrengend, auch sehr ermüdend vor.

00:20:25: Magst du mal jetzt so sagen das was jetzt im Reformpaket aus der sich da steht?

00:20:32: Gibt es etwas wo du sagst Mensch da freue ich mich richtig drüber!

00:20:34: Das ist klasse Lieber Hörer, jetzt ganz kurz.

00:20:40: Also jetzt haben wir aber eine Kartrin Michel die sich gerade so ein bisschen, die gerade nicht so richtig weiß ob sie auf die Zunge beißen soll.

00:20:47: Nein, nein, nein!

00:20:49: Es sind tatsächlich Sachen drin über die ich mich gefreut habe nämlich weitere Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit um die zu stärken weil das gehört zur Wahrheit auch dazu.

00:21:02: Wir wissen alle Wir verlieren aktuell in Deutschland im Monat fünfzehntausend Industriearbeitsplätze.

00:21:10: Und das macht natürlich was mit den Ausgaben der Bundesagentur für Arbeit.

00:21:15: und dann muss man als Haushälter ganz genau hinschauen, wie kriegt man das?

00:21:19: In eine Richtung dass einerseits die Gelder richtig eingesetzt werden aber dass sie auch reichen und wir nicht ne Bundesagentaure jetzt kaputt sparen Aber sagen, wir brauchen jeden Euro.

00:21:34: Gerade jetzt... Also ich bin sehr froh dass wir so eine Bundesagentur haben weil gerade in Zeiten wie diesen wenn die Menschen eben Arbeit verlieren und wieder in Arbeit kommen müssen dann brauche ich dort ein Team was natürlich nicht auf der letzte Kante genäht ist und die gut arbeiten können.

00:21:52: Und darüber habe ich mich schon gefreut.

00:21:55: Ich hab vielleicht ne Frage an dich, was mir gerade so einfällt Was glaubst du, was in den ... wirklich bei mir jetzt in den ersten Stunden am allermeisten angekommen ist?

00:22:08: Und was kritisiert worden ist.

00:22:10: Das

00:22:10: kann ich dir sagen, liebe Katrin!

00:22:12: Das kann Ich dir sagen... das ist die Krankheit über dem ersten Tag.

00:22:15: Ja.

00:22:17: Ich bin gestern wahnsinnig geworden.

00:22:21: Nochmal, ich finde es ist ein Reformpaket mit vierunddreißig Punkten wo viele Sachen drin sind, die toll sind.

00:22:26: Natürlich ist kein Wünsch dir was.

00:22:28: Aber ich habe dann geguckt.

00:22:30: Ich hab dann Google angegeben, hab gesagt News Suche und hab da nicht nur die erste Seite angeschaut sondern bin wirklich auf drei Seiten auf alle Magazine also alle die sich zum Reformpaket gestern innerhalb von kürzester Zeit geäußert hatten und hab geguckt was sind das für Schlagzeilen?

00:22:45: Und ich war...ich hab wirklich querbeet!

00:22:47: Also von tagelschau.de bis weiß ich nicht, ne?

00:22:50: Also Oldenburgische Tagblatt und es war überall ging es um das Thema Krankmeldung am ersten Tag Und Schwups waren die ersten Hausarztpraxen.

00:23:01: Da hat sie gesagt haben, habt ihr noch alle Tasten im Schrank?

00:23:03: Wie soll das werden?

00:23:05: Dann gab es die ersten Videoclips.

00:23:06: Da standen Menschen in einer Schlange ... Ich hab mich also... Die dann darauf gewartet haben, dass Sie beim Hausarzte rein konnten und überhaupt ins Wartezimmer.

00:23:17: Das ist dann eine große Zusammenfassung dessen wie verantwortungsvolle Medien mit damit umgehen, dass sie sagen was ist denn jetzt der Kern vom Kern des Reformpakets?

00:23:29: Und

00:23:31: die telefonische Krankenschreibung.

00:23:34: Hast du eine Idee wie viel Prozent von allen Krankschreibungen in Deutschland telefonisch passieren?

00:23:40: Nein.

00:23:42: Gib mal ne Schätzung ab!

00:23:44: Ach so, die jetzt telefonisch krankgeschrieben werden?

00:23:47: Ja ja ja ja.

00:23:48: Die telefonisch kranengeschrieben werden von den Ärzten?

00:23:50: Genau, keine Acht.

00:23:53: Null Komma Acht Keine Acht bis Eins Komma Eins oder so.

00:23:59: Da gibt's bisschen unterschiedlich, aber es ist tatsächlich verschwindend gering.

00:24:04: und dann hab ich mir überlegt ja das sind einige wenige die das betrifft und Ich glaube wenn jemand chronischer Migräne Patient ist der wird mit seinem Hausarzt weiter eine Möglichkeit finden dass er nicht im größten Migränen Anfall sich krank schreiben lassen muss.

00:24:22: und ich habe auch mich erinnert Das ist noch gar nicht so lange her.

00:24:27: Da hatten wir, ich kann da für mein Unternehmen damals sprechen ... Im Osten hatten wir immer ab ersten Tag musste die Krankschreibung gebracht werden und dann haben wir versucht mit Pilotprojekten mal mit Karenztagen umzugehen.

00:24:44: aber es also bei dem Aufschrei fragte mich wirklich wer hat denn das bisher?

00:24:52: Rundlich in Anspruch genommen, ohne jemand optional treten zu wollen.

00:24:56: Und ich kann auch zum Arzt gehen wenn ich denn höre... Naja, wenn ich mich jetzt am ersten Tag dahinsetzen muss dann lasse ich mich aber eine Woche krank schreiben.

00:25:03: Entschuldigung!

00:25:04: Ich gehe hin weil ich krank bin und den entscheidete Arzt.

00:25:07: und dann kann ich auch mal sagen ich glaube ich kann nach drei Tagen wieder gehen.

00:25:11: also es ist Ja, aber das ist wieder diese Empörungskultur.

00:25:16: Wir sind wieder bei dem Thema Vertrauen.

00:25:18: Vertrauen darauf, dass es gelingen wird.

00:25:20: Vertrauen darauf auch den Mitarbeiter nicht alles nur diesen, die blau machen wollen und die Montagsmarken.

00:25:26: Und wir überlegen jetzt noch nicht ob das jetzt die... Die Maßnahme ist...

00:25:34: Das finde ich aber das Schlimme.

00:25:35: Es ist eine Maßnahme und es ist mit Sicherheit auch ein Zeichen, und ich find's auch ein gutes Zeichen.

00:25:40: Das muss ich ganz ehrlich sagen.

00:25:41: Wie mag jetzt sein?

00:25:43: Ich meine der Fakt, dass wir eben einen sehr hohen Wert an Krankenschreibungen in Deutschland haben, den kann man ja nicht wegdiskutieren.

00:25:50: Und ich will nicht, dass jemand krank zur Arbeit geht oder irgendwas verschleppt und das muss auch niemand!

00:25:58: Das muss auch niemand... Aber das ist schon anders geworden, auch nach Corona.

00:26:02: Dass man gesagt hat, man darf jetzt keinen mehr anstecken und dann bleibst du beim ersten Husten zuhause.

00:26:07: Ja also im

00:26:08: Wert Corona alles richtig.

00:26:10: aber das hat sich für meine Wirklichkeit manifestiert so nach dem Motto dieses bloß keinen ansteckten.

00:26:14: und sorry ich habe auch manchmal einen Reizhusten.

00:26:17: Ja

00:26:17: aber das ist die Gemengelage wo man denn ich feier eher ab dass wir am Spitzensteuersatz was machen konnten?

00:26:27: mit unserem Koalitionspartner.

00:26:29: Das hätte ich nicht erwartet, dass uns das geliehen und... Ich finde es ist auch ein gutes Zeichen.

00:26:36: Ja

00:26:36: noch mal!

00:26:36: Es geht doch... Also ich finde das so wichtig und das werfe ich den Medien gerade wirklich vor.

00:26:41: wir sagen ja immer... Wir zwei sagen immer was gibt mich die Politik und die Medien?

00:26:44: Und die Presse?

00:26:45: aber ich hab's ihnen dann in der Summe als ich das bei Google gesehen habe.

00:26:50: Kann doch nicht wahr sein.

00:26:52: Und das werfe ich dann schon vor, weil es gibt doch eine Verantwortung dafür.

00:26:56: zu sagen ist jetzt damit kann wirklich ein Wandel gelingen, kann eine Aufbruchstimmung gelingen und kann zu fifteen tausend Industriearbeitsplätze.

00:27:07: Kann jetzt was gelingen, dass die Wirtschaft erwachsen kann?

00:27:10: Das ist das, was uns allen gesagt wurde.

00:27:13: Also vor einem Jahr hieß es noch das größte Problem ist, dass wir die Grenzen nicht so auflassen können wie es ist.

00:27:20: und jetzt ist es das Thema Wirtschaft.

00:27:22: also ich meine, dass kein Mensch mehr über den Klimawandel redet, übrigens ich weiß auch gar nicht mehr.

00:27:28: Wir haben ja gerade nochmal über Demonstration gesprochen.

00:27:31: Gibt es noch Fridays for Future Demos?

00:27:33: Nö.

00:27:33: Auch so

00:27:34: wenig geworden.

00:27:34: oder letztens hat's irgendwo eine gegebener Warnhundert Teilnehmer.

00:27:37: also das ist doch Wahnsinn!

00:27:39: Das

00:27:39: ist Wahnsinn und

00:27:41: das nach der Woche die wir uns haben.

00:27:44: wusstest du übrigens dass ich neuerdings auch im Umweltausschuss bin.

00:27:48: Das wusste ich in der Tat und habe mich sehr drüber gefreut.

00:27:51: Und jetzt geben wir vielleicht wirklich gerade mal dahin, wüssten ja es nicht, weil die Medien schelten, dass sie uns mit diesen Krankenschreibungen rangehen, aber das ist schon

00:27:59: traurig!

00:28:00: Es ist trauriger.

00:28:01: Aber sagst du uns noch einmal dahingehend was sich bei dir geändert hat?

00:28:04: Weil das letzte Podcastgespräch hatten wir dann ja rund um die letzte Bundestagswahl Und dann gab es ja auch die Sonderfolgen, die du gemacht hast und gesagt hast, wir gucken uns jetzt mal die einzelnen Bereiche an.

00:28:19: Aber was hat sich für dich als Bundestagsabgeordneter?

00:28:22: Ich sitze hier in dem Büro, das kenne ich.

00:28:24: Hier habe ich schon mal mit dir gesessen.

00:28:26: Da hat sich nichts geändert.

00:28:27: oder was hat sie sonst so geändert bei dir?

00:28:29: Ja, es hat sich tatsächlich einiges geändert.

00:28:32: Das eine ist dass ich im Haushalt nicht nur den Einzelplan für Arbeit und Soziales verantworten, sondern auch den des Bundesfinanzministeriums.

00:28:44: Der ist nämlich noch dazugekommen weil wir sind ja jetzt weniger Abgeordnete.

00:28:47: Wir haben übrigens mal so nebenbei das Parlament umhundert Abgeordneter sozusagen verringert hat sich übrigens noch niemand bedankt.

00:28:57: also nunmal so dazu es war ja ganz furchtbar.

00:29:01: Also deshalb habe ich hier zwei Einzelpläne.

00:29:03: moment mal.

00:29:04: aber du hattest diesen Einzelplan.

00:29:06: Jetzt guck mal, ich hab ja so ein Wahnsinnsgedächtnis.

00:29:08: Ich wollte mich gerade sagen das ist der Plan elf.

00:29:10: also gewundert sich ja manchmal die Menschen darüber was ich merken kann.

00:29:14: aber das habe ich mir gemerkt.

00:29:16: Du hast den Einzelplan elf gehabt?

00:29:17: Das ist ja schon da reden wir ja schon nicht.

00:29:21: Ja wir

00:29:21: kratzen jetzt schon fast an der zweihundert Milliarden

00:29:25: und dann hast du noch einen dazu bekommen.

00:29:27: Der ist

00:29:28: nicht so groß,

00:29:29: aber auch spannend.

00:29:31: Weil man guckt ja immer was an nachgelagerten Institutionen dran und das ist ja der Spannende bei A&S, dass da dann eben die Rentenversicherung, die Bundesagentur für Arbeit des Arbeitssozialgerichtens alles so... Und beim BMF also beim Bundesfinanzministerium, da hängt zum Beispiel der Zoll dran total spannend Finanzkontrolle-Schwarzarbeit Ganz interessantes Thema.

00:29:58: Und für die Lausitz natürlich die LMBV, das ist die Gesellschaft, die die Tagebau renaturiert.

00:30:07: Die sind dort auch mitverortet und das ist für mich natürlich großartig.

00:30:12: da kann ich Mir das immer gleich vor Ort und so weiter anschauen.

00:30:17: Das ist super!

00:30:17: Und es ergänzt ja auch deine Arbeit dann in Arbeit und Soziales, also es ist ja dann auch noch mal ein schönes Wechselspiel wenn du sagst.

00:30:24: Genau, genau.

00:30:25: Das führt natürlich dazu dass ich jetzt nicht nur Mitglied des Haushaltsausschusses bin sondern auch stellvertretendes Mitglied A&S, stellvertrettendes Mitglieder im Finanzausschuss Und ich bin, wie gesagt neu im Umweltausschuss.

00:30:40: Da habe ich die Berichterstattung für Nachhaltigkeit.

00:30:43: Das ist eigentlich alles ein großartiges Thema und seitdem ich mich damit beschäftige... Also das ist unglaublich was da alles drinsteckt und was wir alles anders und besser machen

00:30:56: müssten.

00:30:59: dran, dass ich Opfer in parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung und Zukunftsfragen bin.

00:31:04: Die sich noch mal damit beschäftigen.

00:31:06: auch zu kontrollieren sind dann die Gesetze, die wir auf den Weg bringen entsprechend jeder Nachhaltigkeitsstrategie?

00:31:13: Ja ja

00:31:15: Da sind wir gerade dabei.

00:31:16: Wir sind ein bisschen unzufrieden, weil... ...wir sind ein Beirat und einen Beiraten kann man eine Empfehlung geben.

00:31:21: Und wir werden gerne ein Gremium das auch ein Veto-Richt hat.

00:31:25: Das sagt dieses Gesetz geht mal bitte schön wieder zurück.

00:31:28: Ja

00:31:29: da arbeiten wir gerade dran.

00:31:31: genau also dass ist so was dazugekommen ist.

00:31:33: und außer der Berichterstattung für Nachhaltigkeit habe ich noch Chemikalien recht?

00:31:38: Okay okay ich frag mich wirklich immer Wie das gelingen kann, dass man diese Sachen gut vorbereiten kann.

00:31:48: Dass man Entscheidungen treffen kann.

00:31:50: Das man Zeit auch für Austausch hat um sich mit Kollegen dann nochmal drüber zu unterhalten wie die das einordnen.

00:31:57: Du hast hier einen Team aber ich darf das auch verraten.

00:31:59: also wir machen ja hier ein Audio Podcast kein Video Podcast.

00:32:02: Hier ist jetzt nicht der ganze Flur Katrin Michel sondern du hast... wie viele Mitarbeiter?

00:32:09: Ich habe hier in Berlin

00:32:10: drei Mitarbeiter.

00:32:12: Da machen zwei Haushalt, weil das ist wirklich ein dicker Batzen.

00:32:17: Weil da kriegt man mal so kurz vor knapp Berichte geschickt die immer locker zweieinhalb Seiten haben

00:32:22: und

00:32:23: das arbeiten wir einfach durch.

00:32:25: Dann habe ich noch eine Mitarbeiterin, die sich dann um das Umweltthema Also dort alles.

00:32:32: Als Frau musst du auch deine Leute zusammenhalten und gucken, mit welchen Themen gehen wir rein?

00:32:37: Und übrigens das habe ich vorhin vergessen der parlamentarische Beirat.

00:32:42: Der tagt einmal immer in den Sitzungswochen und wir laden uns permanent Gäste ein.

00:32:49: Da gibt es immer so eine dreifel Stunde, eine Stunde.

00:32:53: Das wird immer mitgeschnitten.

00:32:55: Das heißt, es kann man sich auch in der Mediathek angucken.

00:32:57: Ah, das

00:32:58: ist aber so eine

00:32:59: Gäste!

00:32:59: Weil

00:33:00: ja auch immer gesagt hat, da sind dann Lobbyisten und die kommen dann dabei nicht eingedockt...

00:33:03: Nee, nee,

00:33:04: also damals zum Beispiel wir hatten...

00:33:06: ...eckert von Hirschhausen dar.

00:33:07: Ach was?

00:33:08: Also dass wir sagen, wir haben jetzt z.B.

00:33:09: das Thema Gesundheit und das wird von verschiedenen Seiten betrachtet oder genau, wir werden den Chat-Sing da haben.

00:33:18: Ja.

00:33:19: Also, dass wir auch sagen, was gibt's da?

00:33:21: Oder Marc Espir?

00:33:24: Klasse.

00:33:25: Bücher schreiben, wo es manchmal gruselig wird, weil zehn Jahre später trifft das ein... Also ich denke nur an Blackout, wo wir damals gestartet sind?

00:33:36: Das sind so die Sachen, wo ich immer alle Beteiligten oder Bürgerinnen und Bürgermeister sage Nehmt euch die Zeit mal, das ist wirklich interessant.

00:33:47: Einfach mal reinzuschauen und man kriegt doch mit welche Fraktionen stellt denn welche Fragen?

00:33:53: da kann man sich auch ein gutes Bild machen genau Ja aber das ist natürlich ja.

00:33:58: du sagst wie kriegen wir das hin also mit den drei Leuten hier in Berlin?

00:34:03: Und dann habe ich mein Büroleiter im Bautzen und dann hab' ich noch einen Kollegen der noch ein paar Stunden sozusagen das Büro in Heuers-Werder betreut, der selber stammt aus meinem Betreuungswahlkreis Görlitz.

00:34:17: Also auch da die Verbindung hin und es ist auch neu in einer jetzigen Legislatur die Anzahl der Betreuungswahlkreise angestiegen.

00:34:27: also ich habe ja in der Vergangenheit meinen Bauzner gehabt und haben Görliz mitbetreut.

00:34:33: Und da wir jetzt nur noch drei Abgeordnete der SPD in Sachsen sind, muss man Sachsen aufteilen.

00:34:37: und ich habe jetzt noch Zwickau.

00:34:38: Das Vogtland, Chemnitzer Umland und Erzgebirge also gleich bei mir quasi um die Ecke.

00:34:47: Überall gibt es großartige Menschen aber die Zeit recht hinten und vorne nicht und überall wo man nicht ist wird man vermisst.

00:34:53: Und ich möchte trotzdem mal sagen, auch das ist ein System was ich so großartig finde.

00:34:59: Es wird immer gesagt die in Berlin also da riege ich mich drüber auf wenn ich das irgendwo lese weil die in berlin haben einen system.

00:35:07: dass finde ich in ich weiß gar nicht in welchen demokratien es das gibt.

00:35:10: das finde ich so grossartig dass ihr die in bern sie sind ab und an den berlinen und ihr helft.

00:35:15: jetzt halt sind die in ihrem wahlkreis und sind vor ort.

00:35:19: Und das ist so toll, weil es doch immer heißt euch fehlt der Bezug zu dem was im Land ist.

00:35:25: Du sprichst jede Woche mit den Menschen, mit den Bürgermeistern die hauen dir die Ohren lang und du kriegst das nirgendwo so gut mit.

00:35:32: Du brauchst da kein Social Media für um zu wissen was draußen passiert, weil du bist vor Ort!

00:35:37: Und das fragen tatsächlich die Leute immer wieder?

00:35:40: Wie kriegen sie denn mit was im Weitergang?

00:35:43: Also erzähle ich hinter mir... Ach so?

00:35:45: Das haben wir ja gar nicht gemacht.

00:35:46: Ja, du wusstest so!

00:35:47: Wir haben es im Podcast auch schon mal gesagt.

00:35:49: Wir haben das ja mal erklärt wie das funktioniert.

00:35:51: aber ich werde auch nicht müde immer wieder zu sagen Du bist nicht nach Berlin gezogen.

00:35:56: Nee also nur eine Woche und die andere Woche geht's wieder nach Hause.

00:36:04: Ich hatte diese Woche auch Wahlkreiswoche Weil der Wahlkreis heute quasi in Berlin war, mit der Fahrt.

00:36:11: Mit der ... – Mhm.

00:36:12: – Zweiundvierzig Leute heute hier gewesen... Aus deinem Wahlkreist?

00:36:16: Das sind

00:36:17: zwei Mal im Jahr.

00:36:18: ist das glaub ich, ne?

00:36:19: Ja, drei

00:36:20: im Jahr.

00:36:20: Genau!

00:36:21: Das heißt da kommen die Menschen hier nach Berlin.

00:36:23: Ja,

00:36:23: die können sich anmelden bei uns.

00:36:25: Wir haben auch lange Wartelisten weil es ja mit den Terminen auch immer, es geht immer zwei Tage und tatsächlich Also jeder, wirklich jeder der bisher hier war egal welchen Alters die sagen hinterher ist das großartig gewesen.

00:36:41: Also den einen Blick dem man auch bekommt wenn man sich eben wirklich mal kundlich machen möchte.

00:36:47: und heute kamen auch die Leute.

00:36:50: ich habe dann immer eine Stunde mit denen wo ich kurze Vorstellung und dann dürfen die alles fragen was sie wollen was ihnen gerade auf der Nägeln brennt Und da kam natürlich hinterher noch ganz, ah mein Thema ist gar nicht dran gekommen und so.

00:37:03: Da hab ich jetzt beschlossen, demnächst werden wir mindestens einmal im Quartal ... Ich sag's mal, Kaffee und Kuchen im Bürgerbüro?

00:37:12: So quasi offene Sprechstunde!

00:37:14: Jeder kann kommen, braucht sich nicht anmelden... Wenn der gerade ein Problem hat, kann er vorbei und kann es mit mir, drei andere kannst du auch gleich noch hören oder fünf oder zehn besprechen.

00:37:25: Genau.

00:37:28: gerade abgereist, also wir haben uns quasi die Klinke in die Hand gegeben.

00:37:32: Wir waren dann so die Reaktionen darauf... Sie haben es ja auch mitbekommen dass jetzt das Reformpaket verabschiedet wurde.

00:37:38: Die waren denn so die reaktionen ganz frisch von den Menschen die heute hier waren?

00:37:43: Ist da auch drüber gesprochen worden und wie sind sie das?

00:37:47: Krankschreibung, telefonische Krankschrebungen.

00:37:53: Das war ein Mini-Job, aber auch noch.

00:37:59: Weil da waren sie jetzt wieder durcheinander, weil in den Empfehlungen der Kommission zur Alterssicherung stand drin, sie empfehlen die Minijobs abzuschaffen.

00:38:11: und unser aller Markus Söder hat ja gestern wieder die Bühne genutzt um zu sagen, so weit sind wir noch nicht!

00:38:19: Es kam ja auch so vor, als wäre das gestern wie eine Heiligesprechung nach dem Motor.

00:38:24: Also da ist jetzt was gemacht worden und wer durfte sich äußern um zu sagen, dass war gut oder es war nicht gut?

00:38:30: Markus Söder!

00:38:31: Und dann hat Markus Sütter gesagt im Großen und Ganzen ist das in Ordnung und dann war das ne Meldung wert.

00:38:36: ich habe gedacht wo sind wir denn hier?

00:38:39: Das Wort hat gemeldet, dass Markus Söder gesagt hat.

00:38:45: Ich meine, Markus SÖDER findet manchmal was gut und am nächsten Tag stimmt da dagegen.

00:38:50: Also kommt alles mal vor!

00:38:52: Aber ist doch krass,

00:38:54: oder?

00:38:54: Ja aber letztendlich kommt das bei den Leuten an und ja war gut, dass ich heute mit denen drüber reden konnte.

00:39:04: Wahnsinn.

00:39:06: Wir zwei sind ja schon sehr berühmte in der Podcast-Szene.

00:39:09: Also du bist berühmt, ich bin ja hier ein bisschen Stichwortgeber.

00:39:12: Aber es gibt zwei, die sind noch ein bisschen berühmiter als wir und muss man leider sagen Markus Lanz und Richard David Brecht.

00:39:20: Und sie haben sich neulich darüber unterhalten wie es dann sein kann dass ein Budget für den Verteidigungshaushalt wie sie normalerweise in einer gesamten Legislaturperiode vielleicht verabschiedet und besprochen wird innerhalb von vier Stunden durch den Bundestag bei euch durch ist.

00:39:44: Und man also, ich weiß nicht, waren es fünfzig Milliarden, hundertzwanzig Milliarden?

00:39:49: Ich habe die Summe gar nicht mehr im Kopf aber eine riesen Etat wäre durch dem Bundestag gegangen und die Abgeordneten hätten sagen müssen ja oder nein und müssen sich dazu äußern und müssen das verstehen was dort für Ausgaben getätigt werden.

00:40:01: Also

00:40:02: ich glaube die bringen da ein bisschen etwas durcheinander, weil das Budget für jeden Etat wird im Haushalt beschlossen.

00:40:12: Das heißt...das haben wir vorher sehr gemacht.

00:40:15: Wir haben den Haushalt für sechsundzwanzig beschlossen.

00:40:18: Es gibt aber eine Besonderheit beim Einzelplan für die Bundeswehr oder Bundesverteidigung und zwar gibt es da so berühmte, twenty-fünf Millionen Vorlagen.

00:40:33: Und die müssen immer noch mal durch den Haushaltsausschuss.

00:40:36: Das heißt wir haben gesagt ihr habt schon einen Riesengroßen.

00:40:40: Ja.

00:40:41: Und wenn ihr jetzt die Abrufe tätigt?

00:40:45: Dann müssen die nochmal in den Haushaltsausschuss werden dort geprüft.

00:40:49: Da gibt's natürlich die Berichterstattenden, die glaube ich... gefühlt jeden Tag Berichterstattergespräche um alles und jedes Funkgerät und der Fuchs, was da angeschafft wird besprochen wird.

00:41:02: Und die geben natürlich Empfehlungen für uns alle an weil es wäre undenkbar wenn du als Abgeordneter dich in jedem Einzelplan sozusagen reinarbeiten

00:41:14: könntest

00:41:15: und dann kannst du auch nicht sinnhaft entscheiden.

00:41:17: also ich würde sagen ne?

00:41:18: Die erste Entscheidungsstufe ist der Haushalt dass man sagt

00:41:21: so Für die Verteidigungsetage

00:41:24: gibt es so viel.

00:41:24: Ja, Bereitsausnahme

00:41:26: etc.,

00:41:27: pp und dann kommen aber die einzelnen Dinge und die werden ganz genau geprüft.

00:41:31: was ist das diesmal?

00:41:33: Und wir haben auch ganz oft den Minister da oder die Staatssekretäre...

00:41:39: Die euch denn auch Informationen geben!

00:41:40: ...die wir immer nochmal löchern.

00:41:41: Da gibt's zig Runden wo immer noch mal nachgefragt wird Und ich sehe da auch gerade Boris Pistorius, der ist sich dafür nix so schade.

00:41:51: Das wünschte ich mir bei anderen MinisterInnen auch zum Beispiel die Wirtschaftsministerin, die ist da nicht so freigiebig.

00:42:00: Also mit ihrer Zeit hat er immer dringend was zu tun

00:42:03: und er ist ja nach wie vor immer noch der Spitzenreiter, der beliebtesten Politiker.

00:42:09: Ich finde das steht auch in einem krassen, also das haben wir noch nie gehabt.

00:42:12: erstmal Verteilung war eigentlich immer früher Das war ein Minister, die hatten's am schwersten.

00:42:19: Die waren

00:42:19: nie, die begibten es nicht.

00:42:20: Das

00:42:21: war auch immer so was nach dem Motto okay.

00:42:24: Bist du darüber klaren?

00:42:27: Ich finde das auch bemerkenswert, weil das Thema ist ja ... nicht unumstritten.

00:42:33: Weil wir haben ja einen großen Teil der Bevölkerung, die immer wieder sagen müssen wir so viel Geld für Rüstung

00:42:38: ausgeben

00:42:39: tut das Not.

00:42:40: und also er hat da auch eine Gemengelage von geopolitischen Lagen ganz zu schweigen wo er sozusagen immer im Fokus ist.

00:42:49: aber er is halt jemand.

00:42:52: Ja und das sind wir auch wieder beim Thema Vertrauen Der ist authentisch.

00:42:57: Und wenn der feststellt, dass irgendwo was falsch gegangen ist.

00:43:02: Dann sagt ihr das auch.

00:43:03: Und wie kann es sein?

00:43:04: Was ich daran jetzt wieder nicht verstehe, ist, dass es einerseits in der Bevölkerung so wahrgenommen wird – das ist der Politiker, den wir am meisten vertrauen – deswegen ist er der Spitzenreiter auf einem Budget sitzen und auf einem Thema sitzen, was wirklich gerade gar keiner mag.

00:43:19: Also wie gesagt Verteidigung und Gesundheit.

00:43:21: Da hast du dir eigentlich früher echt immer die Füße mit verbrannt.

00:43:24: Das gibt schönere Sachen!

00:43:28: Und dann gibt es aber die anderen Seite, die sagt Es ist natürlich eine Katastrophe.

00:43:33: Wie viel Geld wird davon ausgegeben?

00:43:34: Wir brauchen das für Schulen und für Bildung.

00:43:37: Wer kann überhaupt noch beurteilen, welchen Panzer wir da jetzt brauchen?

00:43:42: Sind's überhaupt noch Panzer?

00:43:43: werden die Kriege nicht längst über irgendwelche Trinkwasseranlagen geführt?

00:43:49: und, also das ist für mich in so einem Widerspruch.

00:43:52: Einerseits der Bedeutungsgrad von ihm als Mensch und was ja viel Vertrauen spricht und dann wiederum es nicht dem Bundestag vertrauen dass man die richtigen Entscheidungen treffen kann.

00:44:04: wie siehst du das?

00:44:04: Genau!

00:44:07: Ich habe glaube ich schon mal in einer Folge gesagt, ich würde diese ganzen Umfragen sagen, die stellen wir jetzt einmal ein.

00:44:16: Das schaukelt sich ja hoch.

00:44:18: Das merkt man auch und das ist alles klickbasiert, das kannst du auch prima manipulieren.

00:44:24: also da kann doch jemand mal hundert Stimmen abgeben oder noch mehr um einfach

00:44:30: Ergebnisse

00:44:30: zu produzieren und die werden dann lanciert.

00:44:33: man muss auch immer ganz genau gucken wer so eine Umfrage macht.

00:44:36: aber ja deshalb sage ich immer woran Macht Otto normal, Bürger der einschätzen soll.

00:44:44: Der ist mir sympathisch oder den finde ich gut und denen nicht?

00:44:47: woran macht er das?

00:44:47: Ist doch total schwierig.

00:44:52: Ich sage ja immer an der Stimme kann drehen.

00:44:54: Ich sag die Menschen, die dir zuhören können einschätzen ob dass was du sagst ob das ehrlich ist ob das echt ist.

00:45:02: Ich glaube jeder kann sich für so eine Eins dreißig, ja Pro-Politiker drauf trainiert werden.

00:45:07: Eins Dreißig Videobotschaft zusammenreißen aber jetzt mal so eine Stunde im Podcast zu erzählen und in Gespräche reinzugehen, im Wahlkreis zu stehen mit den Menschen auf dem Marktplatz zu stehen dich zu erleben da entsteht Vertrauen.

00:45:20: ich glaube dass man da das Menschen dann sehr sehr gutes Gespür für haben.

00:45:24: naja weil die Chancen haben.

00:45:26: alle.

00:45:26: ne

00:45:26: absolut absolut

00:45:28: Ja.

00:45:31: Es ist ja auch nicht, dass jemand bevor er das einschätzt ob er den gut oder schlecht findet.

00:45:36: Der beschäftigt sich ja nicht mit der Person und guckt was hat er schon gemacht?

00:45:39: Oder die und wo kommt die her?

00:45:43: Das ist ja immer so.

00:45:47: Aber es ist trotzdem bemerkenswert.

00:45:50: Jetzt hattet ihr berühmten Besuch auf der Zuschauer-Tribüne im Bundestag.

00:45:55: Jörg Pilaver war da, bevor unsere Bundestagspräsidentin in die USA geflogen ist und so wurde es dann dargestellt.

00:46:04: Weil sie sich jetzt ja so lange nicht gesehen haben – ich glaube Sie hätte gedacht, Sie müssten länger da bleiben wenn unsere Fußball-Nationalmannschaft was erfolgreicher gewesen wäre!

00:46:11: Aber der war das ganz süß, sodass Sie gesagt haben ach er war in Berlin und er hat's erst mal angekommen von der Zuschauer-Tribüne.

00:46:17: Was ich ganz toll fand, deswegen spreche ich das an.

00:46:20: Ich finde, das ist wirklich auch eine schöne Romanz.

00:46:22: Also das freut mich auch.

00:46:24: aber ich fand es ganz toll dass er gesagt hat, dass er gerne Politik schaut, aber dass für ihn nochmal ein ganz anderes Erlebnis mal wahrzunehmen wie wirklich gerungen wird und das fand ich sehr schön dass er das gesagt hat und das ist ja auch einen Eindruck den du auch aufgesagt bekommst so dass dieses erleben im Bundestag Es

00:46:46: ist anders.

00:46:47: Wie er kämpft,

00:46:47: dass das wirklich noch

00:46:48: eine andere Sache ist.

00:46:48: Naja weil man halt auch die als Zuschauer die Zwischenbemerkung besser wahrnimmt.

00:46:58: Man sieht ja nicht nur die eine Kamera-Einstellungen sondern man sieht genau oh wer gibt da was von sich mit welchem Habitus?

00:47:07: und ich glaube das ist es das was so... Da bist du halt mittendrin ne?

00:47:13: Und merkst Was machen die denn da natürlich auch vorne?

00:47:16: Und dann denkt man ja, der eine hält ne Rede.

00:47:20: Ist jetzt nicht so prickelnd aber ein anderer kann wieder besser reden.

00:47:24: und dann die Zwischenrufe und Interventionen.

00:47:27: und manchmal denken wir auch an ist aber gut muss noch mal dreimal nachfragen.

00:47:33: Aber was mich so die letzten Wochen Monate wirklich anstrengt ist dieses massive Wording von der rechten Seite, weil teilweise hatten wir es ja schon.

00:47:49: Die reden ja gar nicht mehr zum Thema die Sondern nur ihren Sud ab und das ist katastrophal.

00:47:56: und enden auch jede Rede kannst ihr jede Rede angucken endet mit den Worten wartet nur wenn wir an der Macht sind Dann räumen wir hier mal auf.

00:48:06: Unglaublich!

00:48:07: Mit jeder und... Das

00:48:08: ist unglaublich.

00:48:09: Und da hilft es uns überhaupt nicht, wenn wir uns dann manchmal gegenseitig noch bevorwerken, wo ich immer sage die demokratische Mitte muss zusammenhalten weil sonst gibt's nur einen Gewinner.

00:48:21: aber das merkt man eben am Worthing.

00:48:23: ja

00:48:24: und das ist belastend

00:48:26: und das merke man auch sehr.

00:48:28: und deswegen finde ich auch also Ich wollte jetzt eigentlich gerade noch so ein Werbeblock machen, dann habe ich das ganz verpasst.

00:48:33: Ich hab mir mal gesagt wie schön Bautzen ist!

00:48:35: Ich wollte auch nochmal sagen wie schön es ist man nach Görlitz zu fahren.

00:48:38: Also ich wollte eigentlich einen Werbeblog machen dafür Fahrt nach Bauten, Fahrt in die Lausitzfahrt nach Görlsitz.

00:48:42: guckt euch das an.

00:48:44: aber ich möchte es auch echt nochmal nutzen zu sagen nutzt die Chance hier im Berlin als Besuchergruppe als Einzelperson also euch anzuschließen Mal von der Zuschauer-Tribüne eine Bundestags eine Sitzung mitzuverfolgen, mal eure Arbeit anzuschauen.

00:49:02: Das ist wirklich sehr interessant und es hat sich verändert.

00:49:06: Wir kennen alle diese... nicht alle aber einige kennen das noch so diese schwarz-weiß Aufnahmen aus den siebziger Jahren.

00:49:14: Und was wurde da geschimpft?

00:49:16: Was haben die sich da gegeben oder auch nichts geschenkt?

00:49:20: Du bist jetzt ja auch neu in einer Position, wo du genau ein Auge darauf haben musst.

00:49:26: Vielleicht erzählst du uns

00:49:26: da auch noch so?

00:49:27: Ja das stimmt!

00:49:28: Ich bin jetzt Gehör dem Team der Schriftführerin und Schriftführer an die unterstützen die Präsidentin sozusagen in ihrer Arbeit beziehungsweise die Stellvertreterinnen und Stellverträter Und Da gibt's immer jeweils zwei Schriftfuhrer Die für zwei Stunden sozusagen da vorne mit sitzen.

00:49:51: Sie haben sozusagen Kontrolltätigkeiten, die einen sind auf die Redezeiten angelegt und die anderen gucken.

00:49:59: Kommen dann auch die Rednerinnen und Redner so wie sie sollen?

00:50:02: Das wird vorher mit den parlamentarischen Geschäftsführern abgeglichen.

00:50:06: da kommen die mal regelmäßig.

00:50:08: Vorher hat sich vielleicht der eine oder andere schon manchmal gefragt, wieso kommen die jetzt da alle mit einem Zettel?

00:50:14: Was machen

00:50:14: sie denn da?

00:50:16: Dann kommen die tatsächlich.

00:50:18: Da wird immer jeder Tagesordnungspunkt extra aufgerufen und dann ist man natürlich mal so drei, vier, fünf sozusagen in der Zukunft schon unterwegs und dann kommen die und dann gleicht man einfach ab Ist es so geblieben?

00:50:30: Manchmal wird ja jemand krank oder wir hatten letztens, da war ich jemand ein bisschen verspätet.

00:50:35: Dann tauscht man halt die Rede Blöcke um und damit ist dann auch eine Anzahl getroffen ordentlich.

00:50:42: Das hängt alles miteinander zusammen.

00:50:45: aber wir haben natürlich auch die Aufgabe ins Plenum zu schauen ob alles seine Ordnung hat auch oben auf die Tribüne.

00:50:53: also Wir hatten letztes so einen Fall Da ist uns jemand aufgefallen der fotografiert hat.

00:51:00: mit einem Handy.

00:51:02: Und normalerweise durften das ja, Leute?

00:51:04: Ich

00:51:05: habe es auch probiert damals!

00:51:07: Ich wollte von dir ein Foto machen.

00:51:09: so schnell kann ich gar nicht gucken wie einer von Mitarbeitern des Hauses kam und mir gesagt hat dass sie nicht fotografieren darf.

00:51:17: Genau

00:51:17: genau genau und da gucken wir auch... Das war eine Journalistin die sich auf die falsche Tribüne verirrte aber das wurde geklärt.

00:51:25: also

00:51:26: ja da wird ganz genau aufgepasst.

00:51:29: Als Abgeordneter wird es teuer, also wenn sie dich erwischen.

00:51:33: Das haben wir ja auch schon gehabt in der Vergangenheit.

00:51:37: Aber ja das sind so die Aufgaben und ich finde es erstmals die Perspektive eine ganz andere Wenn man wirklich fokussiert und du siehst das komplette Plenum vor dir

00:51:49: Ja

00:51:50: Das ist schon krass.

00:51:51: Und natürlich auch Die Bemerkungen, die da reingerufen werden.

00:51:56: nochmal Man ist noch mal näher dran

00:51:59: Ja, und es ist ja auch das Feld auf.

00:52:02: Es fällt auf, dass jetzt mit der aktuellen Bundestagspräsidentin da gefühlt oder vielleicht ist das aber auch wieder nur, dass die Medien das öfter zeigen, aber das Gefühl da wirklich mehr Einheit geboten wird und dass das...

00:52:13: Das machen tatsächlich alle.

00:52:18: Natürlich hat jeder seine persönliche Note

00:52:20: Aber

00:52:21: die sind da in sehr enger Abstimmung, das weiß ich von der Präsidentin.

00:52:26: Dass sie sich wirklich regelmäßig absprechen und auch Sachen auswerten, die vorgekommen sind um einfach auch Einheit zu gebieten.

00:52:35: aber wenn man sehr aufmerksam folgt merkt man auch ganz oft dass derjenige der die Sitzungsleitung hat ganz oft sagen muss Ich lass mir jetzt von Ihnen nicht vorschreiben, wie ich meine Sitzungsleite.

00:52:49: Das ist mein Job!

00:52:51: Also auch dieses Anzweifeln oder aktive angehen und sagen, die nehmen wir noch nicht für voll.

00:52:59: Das haben wir natürlich auch ganz viel vor der rechten Seite.

00:53:02: Das is

00:53:04: krass.

00:53:06: Wie blickst du auf den Herbst?

00:53:09: Wie blckst Du auf ... Die Wahlen, die anstehen?

00:53:13: Ja, wir machen natürlich Wahlkampf für die Genossinnen und Genossen mit.

00:53:17: Und da hilft alles, egal ob Flyern gehen sich an die Wahrstände stellen gibt ein tolles Portal wo wir uns sozusagen recht unbürokratisch einwählen können.

00:53:27: Sachsen-Anhalt ist ja von Sachsen nicht so weit weg dass man auch unterstützt weil wir wissen es selber Man geht im Team ganz anders Mit einer breiten Brust und mit Spaß und Freude kann man ganz andere Weibs verbreiten als wenn man denkt Jetzt bin ich hier allein.

00:53:47: Und Mecklenburg-Vorpommern, da fahr' ich ja immer in den Urlaub hin.

00:53:51: Da sind auch schon so...

00:53:53: Pattermine geplant.

00:53:54: Ach, wie schön!

00:53:55: Ja das

00:53:55: wird es auch machen...

00:53:57: Das heißt du gehst da wirklich dann auch mit in den... Du fährst nach Mecklenburg-Vorporn und sagst, wenn ich komm' mit auf Termine oder

00:54:03: hierher

00:54:04: und unterstützt die Kollegen?

00:54:05: Genau, genau weil ich kann ja auch meinen Urlaubstag mal opfern.

00:54:09: Und mein Eindruck ist ja dass die AfD ja auch, dass das auch so eine Stärke von denen ist, dass aus dem ganzen Bundesgebieter jetzt glaube ich gerade Leute nach Sachsen-Anhalt kommen und da Haustür Wahlkampf machen und nicht nur die jetzt in den Ochten wohnen.

00:54:25: Also das ist zum Beispiel, wo ich immer sage man muss sich halt einsetzen und jeder einzelne muss sich überlegen in welcher Gesellschaft will ich denn später leben.

00:54:37: Und ich finde es so schön jetzt hätte ich wieder gerne eine Videokamera dabei.

00:54:40: Katrin Das war jetzt gerade, wie du gesagt hast ich fahr dahin und ich mach damit.

00:54:45: Du hast so gestrahlt!

00:54:47: Also da kommt drüber dass du dich darauf freust, dass das auch Spaß macht.

00:54:55: Man ist mit den Kollegen, mit Freunden zusammen mit Menschen, mit Genossen.

00:54:58: Ja

00:54:59: man kann auch andere unterstützen wenn man anderen hilft.

00:55:05: Das tut mir auch gut.

00:55:07: Und dann kommt wieder was zurück und wie du das schon gesagt hast, die Gemeinschaft macht's.

00:55:12: Da ich jedes Jahr nach Mecklenburg-Vorpommern in den Urlaub fahre ist es ja quasi schon meine zweite Wahlheimat!

00:55:21: Die geliebte Ostsee.

00:55:23: Genau.

00:55:24: Katrin wir könnten irgendwie wieder noch Stunden reden aber wir werden einfach jetzt weiter regelmäßiger sprechen vielleicht sogar hier aus diesem Büro.

00:55:33: Das war schön oder?

00:55:34: Also ich finde es perfekt.

00:55:37: Auch die Erfahrung, wenn man im gleichen Raum ist, ist schon was anderes.

00:55:45: Gibt's für heute noch irgendwas, wo du sagst, das möchtest du gerne noch mitgeben?

00:55:48: Oder das liegt ja noch am Herzen oder ein Thema, wo Du sagst oh das hat mich hier letzten Wochen und Monate umgetrieben und das möchte ich gern auch sagen oder...

00:55:57: Ich glaube wir haben heute einen guten Rundumschlag gemacht und ich bin ja immer so, wenn ich in der Vergangenheit Die Sachen habe ich abgearbeitet.

00:56:06: Die lasse ich dann auch ruhen, weil wenn man die immer wieder hoch holt macht es ja nicht besser.

00:56:12: Was mir nach wie vor am Herzen liegt ist tatsächlich dass jeder Bürger sich ganz genau überlegen muss in welcher Gesellschaft will ich leben?

00:56:25: Wie will ich mit meinen Nachbarn umgehen?

00:56:28: Wie gehe ich mit Politikerinnen und Politikern um oder mit meinem Bürgermeister, oder whatever.

00:56:34: Also eigentlich das alte Sprichwort wie man in den Wald hineinruft so schaltet es heraus.

00:56:41: Da wünsche ich mir mehr Klarheit bei den Menschen weil manchmal treffen die Entscheidungen wo ich glaube die haben das nicht bis zu Ende gedacht viele interessieren sich auch nur an der Oberfläche ist ja auch so ein Zahn der Zeit ruhig mal hier und da mal tief eintauchen Wahlprogramm lesen, das öffnet auch den Kopf.

00:57:05: Absolut!

00:57:06: Also das sind so Sachen und für mich persönlich... Ich freue mich jetzt unheimlich dass ich bei zwei Wochen Urlaub habe und mal ausspannen kann und ich hoffe ich muss da kein Haushalt verhandeln wie

00:57:19: im letzten Jahr.

00:57:21: Ich will einfach mal das beiseite tun weil ohne Kraft Ich kann ja auch nicht mehr weitermachen, ne?

00:57:29: Also da müssen wir die Akkus ordentlich aufladen.

00:57:32: Das mache ich wieder mit der ganzen Familie zusammen wie gesagt an unser geliebten Ostsee und dann geht es weiter im September mit ganzer Kraft.

00:57:43: Dann Hardcore-Haushalt bis November Bis

00:57:47: November,

00:57:48: na?

00:57:48: Bis November

00:57:50: Ja, ja, ja Wahnsinn Katrin!

00:57:53: Ich wünsche dir jetzt erst mal einen schönen Urlaub Und ich glaube ganz viele Hörer Die sind hier gut gehörlitten, die dir das jetzt auch wünscht und die nach der Folge vielleicht noch mal ein Stück weit mehr Verständnis dafür haben was bei euch los ist.

00:58:04: Ja!

00:58:04: Und wenn man mal kein Verständniss hat immer fragen wir sind immer da und ich würde natürlich auch allen Höhren und Tören einen schönen Urlaub heute übrigens in Sachsen Ferien beginnen.

00:58:15: Also allen Schulkindern auch einen tollen, tollen Urlaub.

00:58:20: ja herrlich also auf bald tschüss.

00:58:22: Birgit.

00:58:27: Das war der Podcast die Brückenbauerin, der SPD Bundestagsabgeordneten Katrin Michel.

00:58:32: Wenn Ihnen der Podcast gefallen hat, abonnieren Sie uns gerne auf eine der Podcast-Plattformen!

00:58:37: Sie bekommen dann automatisch die neuen Folgen auf Ihr Handy.

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